Gebärmutterkrebs zählt zu den häufigeren Krebserkrankungen der Frau. Entscheidend sind eine frühzeitige Abklärung, eine exakte Einschätzung des individuellen Risikos und eine Therapie, die medizinisch sinnvoll ist und zugleich die Lebenssituation der Patientin berücksichtigt. „Nicht jede Therapie ist sinnvoll – die richtige Therapie schon. Genau nach diesem Grundsatz arbeiten wir in unserem Zentrum“, sagt Nicole Sigrist-Uhl, Leitung des Gynäkologischen Krebszentrums, zum dem das Zentrum für Gebärmutterkrebs gehört und das selbst Teil des übergeordneten Onkologischen Kompetenzzentrums Niederrhein am EVK Wesel ist. Das Zentrum für Gebärmutterkrebs verzahnt die bestehenden Strukturen der gynäkologischen Onkologie am Gesundheitscampus Wesel daher noch enger. Patientinnen profitieren von sorgfältiger Diagnostik, strukturierter Therapieplanung, molekularer Untersuchung des Tumors und operativer Behandlung durch erfahrene Gynäkoonkologen. Ziel ist eine Versorgung, die dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht und zugleich individuell bleibt. „Die Stern-Auszeichnung für gynäkologische Operationen bestätigt dabei unsere operative Erfahrung. Sie unterstreicht zugleich, wie wichtig es ist, diese Expertise in einem spezialisierten Zentrum gezielt zusammenzuführen“, betont auch Dr. med. Bernhard Uhl, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie, Urogynäkologie und gynäkologische Onkologie.
Auch weiterführende Therapien sind in die Behandlung eingebunden. Ambulante Chemo- und Immuntherapien erfolgen in enger Abstimmung mit den beteiligten Fachbereichen. Die Strahlentherapie Niederrhein ergänzt das Spektrum direkt am Standort. Begleitete Nachsorge, psychoonkologische Unterstützung und feste Ansprechpartner geben zusätzliche Orientierung. „Eine Krebsdiagnose löst bei vielen Patientinnen zunächst Unsicherheit aus“, so Dr. Uhl weiter. Deshalb sei neben der medizinischen Qualität eine klare und verständliche Kommunikation besonders wichtig.
Der Rat des Experten an die Frauen in der Region anlässlich des Monat des Gebärmutterkrebses, der alljährlich international von der International Gynecologic Cancer Society (IGCS) ausgrufen wird, ist daher ein einfacher: Ungewöhnlichen Blutungen, insbesondere nach den Wechseljahren, eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken . Sie sollten zeitnah gynäkologisch abgeklärt werden. „Denn je früher Veränderungen erkannt werden, desto gezielter lässt sich die weitere Behandlung planen“, so Dr. Uhl weiter.
Kontakt und weitere Informationen:
Gynäkologisches Krebszentrum / Klinik-Sekretariat
Tel.: 0281 106-3080
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E-Mail: gynaekologie@evkwesel.de
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